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Cotopaxi Nationalpark

Ein weiteres ecuadorianisches Highlight ist der Nationalpark Cotopaxi, der etwas 70 km südlich von Quito liegt. Aufgrund seiner natürlichen Schönheit, Geschichte und Zugänglichkeit, ist es der meistbesuchte Nationalpark in Ecuador. Ein großes Moor mit vulkanischen Landschaften, ein natürlicher Lebensraum für Kondore, Rehe und andere Tiere bietet der Cotopaxi Nationalpark. Die Geschichte verweist, dass im Jahre 1534, in der Mitte eines Kampfes mit den Spaniern, der Cotopaxi (Kegel des Mondes auf kastilisch) ausgebrochen und Panik unter den Spaniern verursachte, während die Eingeborenen den wütenden Vulkan zu verehren begannen.
Seit der Ankunft der spanischen Eroberer, ist der Cotopaxi mehrmals ausgebrochen. Die größte Tragödie geschah im Jahre 1877, als die Gletscher, die vom Vulkan runterkamen, die Stadt Latacunga ausgelöscht haben.

Wir verlassen Quito am frühen Morgen und fahren entlang Richtung Süden zum Dorf Machachi, wo wir dann auf einer Nebenstraße hochfahren, bis wir den Nordeingang vom Nationalpark erreichen. Wir fahren zu der östlichen Flanke, wo wir die Beweise der Vulkanexplosionen vor hundert Jahren beobachten. Danach fahren wir in das obere Tal, bekannt als Limpiopungo, wo wir eine kurze Wanderung um den See unternehmen. Anschliessend fahren wir mit dem 4×4 Fahrzeug zum Parkplatz auf 4600m, von wo wir die Berghütte auf 4800m besteigen. Wir können danach zum Gletscherrand marschieren, um die herrlichen Gletscher, die weiten Täler und die Aussicht auf die niedrigeren Vulkane beobachten zu können. Auf dem Rückweg bekommen wir ein heißes Getränk und ein Mittagessen in der Hütte. Danach gehts über die Strasse Panamarikana nach Quito zurück.
Auf Anfrage kann diese Tour auch in zwei Tagen gemacht werden, mit Übernachtung in einer gemütlichen Lodge.