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Chimborazo

Der alte erloschene Vulkan (6310 m)

Der Chimborazo befindet sich rund 150 km südwestlich von Quito. Der alte, erloschene Vulkan ist ein extreme massiver Berg, welcher aus Überresten von zwei Vulkanen besteht.

Chimborazo ist der höchste Berg des Landes und vor vielen Jahren dachte man, dass er der höchste Berg in den Anden sei. Man sagt aber noch immer, dass er der weit entfernteste Punkt vom Erdmittelpunkt ist. Im Schnitt braucht man 8 – 10 Stunden am Gipfel.

Der Chimborazo ist, wie so viele Berge auf unsrer Erde, von der globalen Erwärmung betroffen und der Gletscher schmilzt langsam. Somit verändern sich die Bedingungen für eine Besteigung laufend.

Der Normalweg ist um einiges schieriger geworden und es braucht nun viel Erfahung im Umgang mit Eisgeräten. Eine weitere Gefahrenquelle sind die Felsstürze und Steinschläge, von denen immer wieder berichtet wird. Die Besteigung des Chimborazo ist daher in letzter Zeit um einiges schwieriger und riskanter geworden.

Tag 1 – Whymper Hütte

Abfahrt von Quito Richgung Süden zur Stadt Ambato. Vielleicht sehen wir einen Indio-Markt auf dem Weg. Am späteren Nachmittag erreichen wir die Whymper-Hütte auf 5000 m. Frühes Abendessen und Rasten.

Tag 2 – Gipfel

Aufwachen vor Mitternacht und Gipfelversuch (6310 m) über die Normalroute oder “El Castillo” (etwa 8 h), der Abstieg dauert etwa 4 h zur Hütte, dann Parkplatz und Fahrt nach Quito.