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Cayambe

Der hohe, kalte Platz (5790 m)

Der Name Cayambe kommt entweder aus dem nativen Caranqui Wort kayan, was „Eis“ bedeutet, oder aus dem Quechua Wort cahan, was „hohen, kalten Ort” bedeutet. Cayambe ist ein masssiver, erloschener Vulkan, der etwa 30 km nordöstlich von Quito liegt. Er ist die dritthöchste Erhebung in Ecuador und gewährt auch die Auszeichnung des höchsten Berges der Welt, der den Äquator überquert; in der Tat geht er direkt durch den südlichen Gletscher. Obwohl technisch nicht so schwierig, ist er trotz seiner zahlreichen Gletscherspalten nicht zu unterschätzen. Cayambe wurde eher eine spektakuläre und spassige Erfahrung. Wir empfehlen, unerfahrenen Bergsteigern ein Gletschertraining zu absolvieren, um die Fähigkeiten im Eis zu verbessern.

Cayambe war einer von Ecuadors weniger bestiegenen Berge, aber aufgrund der Reaktivierung des Cotopaxis, steht Cayambe nun als beste Option zur Verfügung. Die Berghütte auf 4600 m bietet verschiedene Einrichtungen und relative guten Komfort. Cayambe kann das ganze Jahr über geklettert werden, obwohl von Juni bis Dezember gesagt wird, dass die trockenste Zeit ist.

Tag 1 – Dorf Cayambe

Abfahrt von Quito Richtung Nordosten zum Dorf Cayambe. Auf dem Weg haben wir die Möglichkeit, beim Denkmal der Äquator-Linie anzuhalten. Danach fahren wir auf einer schlammigen Feldstrasse zur Schutzhütte auf 4600 m, die für jeden Fahrer eine Herausforderung darstellt. Dort können wir einen herrlichen Blick auf den nahe gelegenen Gletscher und auf die Normalroute genießen.

Tag 2 – Gipfel

Aufwachen um Mitternacht. Nach einem leichten Frühstück wandern wir zum Gletscherrand hinauf. Der Standardroute folgend und nach Überquren von ein paar einfachen Gletscherspalten erreichen wir nach etwas 6 Stunden den Gipfel. Der Abstieg zur Hütte wird etwa 3 Stunden dauern. Entspannen, Packen und wir fahren nach Quito zurück.